Hecht
 
Steckbrief:
 
Lateinischer Name: Esox lucius
 
Länge: bis 60 -100 cm
 
 
 
 
 
 
 
Der Hecht gehört zu den Raubfischen. Er ist in brack- und süßwasserführenden Gewässern der nördlichen Halbkugel weit verbreitet.Er hat einen langen Körper, welcher seitlich abgeflacht ist. Der Kopf ist länglich mit einem entenschnabelähnlichen Maul. Rücken- und Afterflosse sind weit nach hinten verlagert und ermöglichen dadurch blitzartige Bewegungen und Wendemanöver.

 
Die Färbung variiert nach dem Lebensraum, der Rücken ist meist grün-bräunlich und wird biszum weißen Bauch immer heller.
 
Die durchschnittliche Körperlänge liegt bei älteren Exemplaren zwischen 60 bis 100cm. Längen bis 150cm und Gewichte von über 20kg sind bei guten Lebensbedingungen durchaus möglich.
 
Der Hecht ist ein sog. Standfisch und hält sich bevorzugt in Ufernähe auf. Zu finden ist er in Flüssen Seen sowie größeren Teichen. Er versteckt sich gerne in zwischen den Wasserpflanzen und sucht dort Deckung. Es gibt jedoch auch Hechte, welche sich gerne im Freiwasser der Seen aufhalten.
 
Hechte fressen Fische aller Art und scheuen auch nicht andere Hechte zu fressen. Frösche, Vögel und kleine Säugetiere gehören ebenfalls zu ihrem Beutespektrum. Der Hecht steht im Ruf, ein sehr aggressiver Raubfisch zu sein. Er besitzt den Schnappreflex und kann selbst einer durchs Wasser gezogenen Bananenschale nicht widerstehen, sondern schießt hinterher und schnappt zu. Auch Küken von Wasservögeln oder kleinere Säugetiere stehen auf seinem Speiseplan.
 
Je nach Wassertemperatur beginnt die Laichzeit zwischen März und April und dauert bis in den Mai hinein. Während der Laichzeit buhlen meist mehrere Männchen um ein Weibchen. Hechte haften die Eier an Unterwasserpflanzen, Ästen oder ähnlichem an. Das Weibchen bildet ca. 40.000 Eier/kg Körpergewicht.
 
Damit die paarungswilligen Hechtmännchen keine Fressopfer der Weibchen werden, haben diese während der Paarung eine Fresshemmung. Diese erlischt jedoch sehr schnell nach dem Laichen.
 
Aus den Eiern schlüpfen nach 10 bis 30 Tage Larven, die sich mittels einer Kopfdrüse am Substrat ankleben. In dieser Zeit zehren sie noch vom Dottersack, doch nach kurzer Zeit schwimmen sie frei und stellen sich auf tierische Nahrung um. Diese besteht anfangs aus Wasserflöhen, Hüpferlingen und anderem Zooplankton. Bereits mit einer Körperlänge von 2cm jagen sie Fischbrut.
 
Die jungen Hechte wachsen sehr schnell und erreichen im ersten Jahr die 15-cm-Grenze. Männliche Hechte werden meist mit zwei, weibliche mit vier Jahren geschlechtsreif.
 
Das Höchstalter der Hechte liegt in Gefangenschaft bei 30 Jahren.
 
Zu bewundern sind Hechte im Marxweiher, Jägerweiher und Schlicht
 
Quelle: Wikipedia
Foto: Sarah Steffen