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SK Strömungstauchen

SK  Strömungstauchen in der Oosterschelde Zeeland/Wemeldinge/NL

09.Juli bis 11.Juli 2010


Durch einen Veranstaltungshinweis in der SPORTTAUCHER, unserer Verbandszeitschrift,
wurden wir aufmerksam auf den SK Strömungstauchen, den der Landesverband Rheinlandpfalz durchführte. Schnell in die Karte geschaut: Die Ooosterschelde liegt im Südwesten der Niederlande, in der Nähe zu Belgien. Ungefähr 370 km entfernt. Also noch im Rahmen des machbaren, zumutbaren.
Nach einigem fragen bei bekannt fortbildungswilligen Tauchern, hatten wir 4 Taucher zusammen. Und so fuhren an einem sehr heißen Wochenende Frank Berendt, Carsten Plock, Jörn Küwen und Thomas Brelage Richtung Nordsee, Oosterschelde auf zu neuen Erfahrungen und Abenteuern.
Freitag Abend nach einer über 4 stündigen Autofahrt angekommen, waren wir der Meinung wir könnten den Abend ausklingen lassen mit grillen und vielleicht einem Bier. Von wegen, ein Einführungstauchgang stand auf dem Plan. (man hätte doch einen Blick in das Programm werfen sollen...)
 
zeltzelt

 
Tauchgänge in Gewässern mit Tide werden zeitlich sehr genau geplant, und so ging es abends noch in die überraschend wohltemperierte Nordsee zu einem TG bei
„auflaufendem Wasser“
Noch eine Überraschung: wir dachten wir wären die erfahrenen, guten Taucher aus Papenburg: tatsächlich waren wir mit Gold-Brevet und um die 200 Tauchgänge eher am unteren Erfahrungs-/Ausbildungslevel. Jeder von uns bekam einen TL mit Taucherfahrung oft im vierstelligen Bereich, und reichlich Ortserfahrung als Buddy.
Überraschung Nr4: Flora und Fauna der Nordsee ! Mit soviel Leben im Wasser hatten wir nicht gerechnet: allerlei verschiedene Krebse, Seenadeln, Aale, Riesenquallen und Hummer in allen erdenklichen Größen, dass einem das Wasser im Mund zusammenlief.
Noch was gelernt: auch mitten im Sommer am längsten Tag des Jahres und Sonnenschein braucht man eine Lampe für einen TG in der Oosterschelde. Ab ca. 12-15 m Tiefe wurde es sehr dunkel. Von uns vier „erfahrenen“ Tauchern hatte lediglich einer seine Lampe dabei. (Und wer war das ? Natürlich unser „Tekkie“ Jörn) Die anderen tollen, teuren 3 Lampen lagen in Papenburg  und grämten sich, nicht dabei zu sein.
Am nächsten Morgen stand die Theorieeinheit an. Heike Fachbach vom Landesverband und ihr Team hatten ein großes Zelt errichtet  mit einem Beamer, so das die Inhalte vorbildlich vermittelt werden konnten.
Uns wurde vermittelt, wie ein Strömungstauchgang möglichst exakt anhand einer Gezeitentabelle geplant wird. Optimaler Zeitpunkt ist meist die relativ strömungsfreie Phase am Kenterpunkt der Tide. Wir lernten über die Entstehung von Strömungen, besondere Sicherheitsanforderungen: hier in der Oosterschelde taucht man direkt an einer Schifffahrtsstraße, ein abdriften oder falsch orientieren ist lebensgefährlich. Auch sollte man den Mut haben, bei zu ungünstigen Bedingungen den TG abzubrechen.
Klares Briefing, sorgfältiger Buddycheck und... eine Buddyleine !
Waren wir am Anfang noch skeptisch gegenüber dieser „bindenden“ Maßnahme, die wir nur vom Eistauchen kannten, erkannten wir schnell die Vorteile: man muss sich weniger umschauen, sicheres Gefühl, den Buddy nicht zu verlieren.
Dann bekamen wir noch eine kurze Einführung in Meeresbiologie der Nordsee mit praktischen Beispielen: jeder Kursteilnehmer wurde animiert die glitschigen Algen selber einmal anzufassen.
 
biologiebiologie
seesee
 
Nachmittags führten wir einen sogenannten „Schwipp-Schwapp“ TG durch. Häh ? Nie gehört ? Rein bei auflaufendem Wasser, den Tidenstillstand erleben, und dann zurück mit ablaufenden Wasser. Das war interessant !
Der letzte TG am Sonntag war dann ein Drift-TG um eine Rune direkt am Tauchplatz des uns beherbergenden Campingplatz „Linda“ Übrigens sehr zu empfehlen (TG wie auch der Campingplatz)
Ein ganz dickes Lob an das Team um Heike&Edi für die vorbildliche Organisation und die perfekte Durchführung der Theorie und Praxis. Wir haben uns für nächstes Jahr gleich wieder angemeldet.
Thomas Brelage
TGP-Papenburg
               
 
gruppegruppe

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